Paarberatung bzw. -therapie, heißt deshalb so, weil die Themen in der Regel beide Beziehungspartner betreffen und nur von beiden gemeinsam verändert werden können. Deshalb - wenn es um Deine/Eure Paarbeziehung geht, kommt bitte zu Zweit - Paarthemen lassen sich schwer verändern, wenn nur einer von beiden "am Strang zieht" ...
Ausnahmen können Trennungsthemen sein oder Themen, die die Beziehung zu Eltern / Großeltern betreffen. Bei solchen Themen mag es auch sinnvoll sein, wenn Du alleine kommst.

Manchmal kommt die Liebe einfach abhanden - und oftmals weiß man nicht einmal, weshalb oder wann es eigentlich angefangen hat. Wo ist diese Liebe geblieben? Ist sie vielleicht noch da - und Du spürst es nur nicht? Kann die Liebe wieder zum Leben erweckt werden, wieder aufblühen, wieder wachsen?

Vielleicht spürst Du auch ganz genau, woran es gelegen hat. Was Du "falsch" gemacht hast - was Ihr "falsch" gemacht habt. Da waren Kinder oder Karriere vielleicht wichtiger - und irgendwann hast Du ganz vergessen, was Dein Partner Dir eigentlich bedeutet - hast vergessen, was diese Partnerschaft eigentlich so lebenswert machte - hast vergessen, was Du selbst eigentlich brauchst - hast auch Dich selbst ganz vergessen ...

Was also tun? Aufgeben? Neu orientieren? Streiten? Sich trennen? Oder vielleicht doch einen Neu-Anfang wagen - zumindest ihn suchen und ausprobieren?

Wenn diese oder ähnliche Gedanken oder Gefühle in Dir/Euch arbeiten, Dich/Euch umtreiben, Ihr vielleicht bereits endlose Diskussionen hinter Euch habt, die Euch jedoch nicht wirklich weiter gebracht haben - dann ist es Zeit neue Wege zu gehen. Wenn Ihr irgendwo in Euch noch Hoffnung seht, noch irgendwo eine kleine Flamme der Liebe glimmt, dann lohnt es sich etwas dafür zu tun. Und wenn alle Hoffnung verschwunden ist, dann gilt es vielleicht mit Selbst-Achtung zu gehen oder den Trennungsschmerz anzunehmen. Hilfe kann so oder so wertvoll sein.

Am besten sind immer Termine zu Zweit, als Paar. Natürlich kannst Du auch gerne allein kommen - aber ohne den anderen wird sich die Paarbeziehung nicht wirklich verändern lassen - es gehören zwei dazu. Alleine kannst Du wachsen - und kannst Dich vielleicht aus der Beziehung befreien. Wenn es jedoch eine gemeinsame Beziehung bleiben - werden - soll, geht es auch nur gemeinsam.

In der Themensammlung findest Du Dich möglicherweise wieder - aber auch wenn du glaubst, dass Dein / Euer Thema ganz anders gelagert ist, darfst Du / dürft Ihr mich gerne ansprechen.

Paar-Themen können sein:

• Liebe und Partnerschaft (allgemein) leben
• Eltern sein, Vater /Mutter sein, Rollenverständnis, Großeltern verstehen, … (Achtung: ich bin selbst 4-facher Großvater und kenne mich daher aus …)
• Opa / Oma sein - die Position zu den Eltern finden
• Mann / Frau sein, Männlichkeit / Weiblichkeit leben
• Kommunikation in der Paarbeziehung
• Intimität und Sexualität
• Bedürfnisse, Wünsche, Phantasien, Vorlieben, ...
• sexuelle "Besonderheiten"
• Außerpartnerschaftliches - Affären, Polyamourie, ...
• Trennung Ja/nein - Trennung überwinden - Trennungskompetenz
• Verlorene Lust / Liebe

Und zu guter Letzt ...


Als Sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen, sie kannten sich gut)
Kam Ihre Liebe plötzlich abhanden,
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.
Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
Versuchten Küsse, als ob nichts sei,
Und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
Und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.
Sie gingen ins kleinste Café am Ort
Und rührten in Ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort,
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
Und konnten es einfach nicht fassen.

(Erich Kästner: Sachliche Romanze

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